Detailinformationen zu den Maßnahmen

Um die landesweiten Ziele des Hochwasserrisikomanagements zu erfüllen, hat das Land einen Katalog mit Maßnahmen erarbeitet, die zukünftig von den jeweils Zuständigen umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen richten sich an alle Akteure, die dazu beitragen können, die Ziele zu erfüllen.

Die Maßnahmen des Katalogs legen in genereller Form fest, wer wann was zu tun hat. Die konkrete Art und Weise und Details der weiteren Ausgestaltung und Umsetzung lassen sie offen. Die Verantwortlichen des Landes Baden-Württemberg haben sich bewusst dafür entschieden, die Umsetzung der Maßnahmen in der Verantwortung der jeweiligen Akteure zu belassen und somit Unterschiede in der Ausgestaltung zu ermöglichen.

Zu unterscheiden sind Landesmaßnahmen (Kennzeichnung mit dem Buchstaben L) und regionale/lokale Maßnahmen (Kennzeichnung mit dem Buchstaben R). Die Maßnahmen L1 bis L18 des Hochwasserrisikomanagements liegen im Zuständigkeitsbereich des Landes und bilden die Grundlagen für die weitere Umsetzung vor Ort. Die Maßnahmen R1 bis R32 des Hochwasserrisikomanagements werden durch unterschiedliche Akteure vor Ort umgesetzt.

Durch das Hochwasserrisikomanagement entstehen keine neuen Verantwortlichkeiten. Die im landesweiten Maßnahmenkatalog aufgeführten Maßnahmen beruhen auf geltenden gesetzlichen Regelungen und auf der seit 2003 angewandten Strategie zur Minderung von Schäden durch Hochwasser in Baden-Württemberg.

Informieren Sie sich hier zu jeder Maßnahme und erhalten Sie weiterführende Materialien.

 

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R26: Erstellung von Notfallplänen für die Trinkwasserversorgung

R26: Erstellung von Notfallplänen für die Trinkwasserversorgung

Die Wasserversorger stellen Notfallpläne für die Trinkwasserversorgung im Hochwasserfall einschließlich der Nachsorge auf und überarbeiten diese. Dabei werden sie durch das Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW)  unterstützt.

Auf Grundlage der Hochwassergefahrenkarten und in Abstimmung mit der Krisenmanagementplanung der Kommunen (Maßnahme R2) wird das Verhalten während und nach einem Hochwasser definiert. Dies umfasst unter anderem die Abschaltung von Anlagen oder die Nutzung anderer Wasserressourcen, die Wiederinbetriebnahme und die Kontrolle von Anlagen und des Versorgungsnetzes nach einem Hochwasser. Dabei ist auch zu prüfen, ob technische Vorbereitungen wie der Einbau automatischer Trübungsmesser oder Abschalteinrichtungen erforderlich sind. Diese sind bei Bedarf umzusetzen.

Eine Checkliste steht Ihnen unter „Zum Herunterladen“ zur Verfügung.

Zum Herunterladen

Maßnahmen-Checkliste für Kommunen (R26) [1/19; 0,3 MB]

Externer Link

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.