Risiken minimieren

Landesweite Strategie

Hochwasser führt zu Risiken: für die Menschen, die Umwelt, die Kulturgüter und für die Wirtschaft. Der Umgang mit diesen Risiken erfordert ein systematisches, am aktuellen Wissensstand orientiertes, koordiniertes Vorgehen auf allen Ebenen. Von der Landesregierung bis zur einzelnen Bürgerin und zum einzelnen Bürger sind Aktivitäten nötig. Deshalb hat das Land Baden-Württemberg bereits 2003 eine „Strategie zur Minderung von Hochwasserrisiken in Baden-Württemberg" entwickelt, damit die verschiedenen Akteure

Mit Erfolg: So wurde beispielsweise beim Hochwasser im Mai/Juni 2013 die Hochwasserwelle im Rhein bei Mannheim durch den abgestimmten Einsatz von Rückhalteräumen in Frankreich und Baden-Württemberg um bis zu 30 cm abgesenkt. Außerdem wurden in Kochendorf, Offenau und Heidelberg Schäden vermieden, weil die Kommunen im Krisenmanagement zusammenarbeiteten: Sie warnten rechtzeitig vor dem Hochwasser und setzten mobile Hochwasserschutzwände ein.

Landesstrategie im Jahr 2014 weiterentwickelt

Die Strategie des Landes wurde 2014 weiterentwickelt und mit den Vorgaben der EU-Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie) synchronisiert.

„Gemeinsam“ ist der Leitgedanke des Hochwasserrisikomanagements. Neben den Kommunen und dem Land spielen weitere Akteure wichtige Rollen, wenn es darum geht, die Risiken durch Hochwasser zu erkennen und zu reduzieren. Vertreter all dieser Gruppen vereinbarten in einem 10-Punkte-Programm die wichtigsten Prinzipien, um Hochwasserrisiken zu verringern. Die Grundlagen für ein koordiniertes, zukunftsgerichtetes Hochwasserrisikomanagement wurden damit geschaffen.

Kommunikation zum Umgang mit Hochwasserrisiken

Eine „gemeinsame“ Bewältigung von Hochwasserrisiken setzt voraus, dass alle betroffenen Akteure miteinander und untereinander kommunizieren. Erfahren Sie mehr zur Kommunikation im Hochwasserrisikomanagement.

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