Detailinformationen zu den Maßnahmen

In einem landesweiten Maßnahmenkatalog sind die Maßnahmen aufgelistet, die zukünftig von den jeweils Zuständigen umgesetzt werden sollen. Auf Landesebene wurden die Maßnahmen L1 bis L16 des Hochwasserrisikomanagements formuliert, auf lokaler und regionaler Ebene wurden die Maßnahmen R1 bis R32 des Hochwasserrisikomanagements formuliert. Informieren Sie sich hier zu jeder Maßnahme und erhalten Sie weiterführende Informationsmaterialien.

L1: Erstellung von Informationsmaterial für die Öffentlichkeit

L1: Erstellung von Informationsmaterial für die Öffentlichkeit

Die Information aller potenziell von Hochwasser Betroffenen ist eine zentrale Aufgabe des Hochwasserrisikomanagements. Im Rahmen der Hochwasserpartnerschaften unterstützt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gemeinsam mit der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung die Kommunen bei der Information von Bürgerinnen und Bürgern sowie Wirtschaftsunternehmen (Maßnahme R1). Außerdem informiert es direkt über alle Aktiviäten der Eigenvorsorge (Maßnahmen R27 bis R30) wie zum Beispiel Bauvorsorge, privater Alarm- und Einsatzplanung und Nachsorge.

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Kompaktinformation Kommunikationsprodukte rund ums Thema Hochwasser [11/17; 4,4 MB]
Kompaktinformation Hochwasserrisikomanagementplanung [3/14; 6,7 MB]

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Aktiv werden

L2: Erarbeitung eines Leitfadens für die Krisenmanagementplanung

L2: Erarbeitung eines Leitfadens für die Krisenmanagementplanung

Die Kommunen sollen bei der Krisenmanagementplanung (Maßnahme R2) unterstützt werden. Dafür wird ein Leitfaden für die Krisenmanagementplanung einschließlich der damit verbundenen Alarm- und Einsatzplanung für alle notwendigen Themenfelder erarbeitet. Der Leitfaden basiert auf der Orientierungshilfe "Alarm- und Einsatzplan - In 5 Schritten zum Hochwasseralarm- und Einsatzplan", die das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und die WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung fortentwickeln. Zudem werden Workshops zur Hochwasseralarm- und Einsatzplanung durchgeführt.

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Orientierungshilfe "Alarm- und Einsatzplan - In 5 Schritten zum Hochwasseralarm- und Einsatzplan"

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Krisenmanagement

L3: Erarbeiten eines Objektartenkataloges für die Krisenmanagementplanung

L3: Erarbeiten eines Objektartenkataloges für die Krisenmanagementplanung

Im Zusammenhang mit der Einführung des Staatlich-Kommunalen-Datenverbundes (SKDV) sollen zukünftig auch die für die Krisenmanagementplanung (Maßnahme R") zu betrachtenden sensiblen Objekte wie Krankenhäuser, Polizeistationen, Schulen, Kindergärten, Versammlungsstätten oder Altenheime digital erhoben und für die Gefahrenabwehr in einem Objektartenkatalog zusammengestellt werden. Diese Grundlagen sind für das Flutinformations- und -warnsystem FLIWAS (Maßnahme R3) und andere kommunale Datensysteme nutzbar.

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Krisenmanagement

L4: Erarbeitung eines Leitfadens und Fortbildungen zur Gewässerschau

L4: Erarbeitung eines Leitfadens und Fortbildungen zur Gewässerschau

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L5: Erarbeitung eines Leitfadens hochwassergerechte Bauleitplanung

L5: Erarbeitung eines Leitfadens hochwassergerechte Bauleitplanung

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L12: Schaffung von Fortbildungsangeboten für Einsatzkräfte

L12: Schaffung von Fortbildungsangeboten für Einsatzkräfte

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L14: Sicherstellung und Verbesserung der Hochwasservorhersage

L14: Sicherstellung und Verbesserung der Hochwasservorhersage

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L15: Verbesserung des Hochwassermeldedienstes

L15: Verbesserung des Hochwassermeldedienstes

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L16: Hinweise für die Nachsorge

L16: Hinweise für die Nachsorge

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L17: ###

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R1: Information von Bevölkerung und Wirtschaftsuntenehmen

R1: Information von Bevölkerung und Wirtschaftsuntenehmen

Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaftsunternehmen sollen umfassend auf Hochwasser vorbereitet und zur Eigenvorsorge motiviert werden. Zentral ist dabei die regelmäßige und zielgruppenorientierte Information der betroffenen Menschen in hochwassergefährdeten Bereichen. Sie sollen die Gefahren durch Hochwasser auf der Basis der Hochwassergefahren- und -risikokarten, die Möglichkeiten der Eigenvorsorge und Verhaltensvorsorge sowie die Vorbereitung der Nachsorge und die Möglichkeiten der Versicherung bzw. Bildung von Rücklagen kennen.

Hierzu bieten sich folgende Aktivitäten der Kommune an

  • Informationsangebote im Internet
  • Regelmäßige Pressearbeit
  • Weitere Publikationen wie Faltblätter, Flyer, Broschüren, Checklisten usw. auf Grundlage von Gefahren- und Risikokarten zur Vermittlung der oben genannten Informationen.
  • Informationsveranstaltungen/Direkte Ansprache

Eine Checkliste mit Anregungen zur Umsetzung der Maßnahme steht Ihnen unter „Zum Herunterladen“ zur Verfügung. Unter Publikationen finden Sie eine Reihe von Broschüren und Flyern, die Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

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Maßnahmen-Checkliste für Kommunen [4/17; 0,7 MB]
Kompaktinformation: Pflicht und Möglichkeiten der Eigenvorsorge für den Hochwasserfall [4/14; 1 MB]
Kompaktinformation Hochwasser - Risiken für Unternehmen [4/16; 4,7 MB]

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Aktiv werden: Kommunen
Aktiv werden: Bürgerinnen und Bürger
Aktiv werden: Unternehmen
Publikationen

R8: Erstellung von Konzepten für den technischen Hochwasserschutz

R8: Erstellung von Konzepten für den technischen Hochwasserschutz

Vor Investitionen in technisch-infrastrukturellen Hochwasserschutz sollten alle anderen, in der Regel schneller umsetzbaren und kostengünstigeren, Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements (Maßnahmen R1 bis R7, R10 bis R30) bereits umgesetzt sein. Nur wenn diese nicht ausreichen, um das Hochwasserrisiko auf ein akzeptables Maß zu verringern, ist zusätzlicher technischer Hochwasserschutz sinnvoll und notwendig.

Inhalt dieser Maßnahme ist die Erarbeitung von Konzepten bzw. Machbarkeitsstudien für den notwendigen technisch-infrastrukturellen Hochwasserschutz einschließlich mobiler Schutzeinrichtungen und Objektschutzmaßnahmen.

Eine Checkliste mit Anregungen zur Umsetzung der Maßnahme steht Ihnen unter „Zum Herunterladen“ zur Verfügung.

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Maßnahmen-Checkliste für Kommunen [4/17; 0,8 MB]

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Technischer Hochwasserschutz

R18: Information und Beratung der Waldbesitzer

R18: Information und Beratung der Waldbesitzer

Eine hochwassergerechte Waldbewirtschaftung stärkt den Rückhalt in der Fläche und eine angepasste Bewirtschaftung in den Auen. Die Forstverwaltung (Forstdirektionen und untere Forstbehörden) kann durch Information und Fördermaßnahmen (z.B. Umweltzulage im Bodenschutzwald) dazu beitragen.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Forstverwaltung bei der Beratung durch die Erarbeitung eines Leitfadens zur hochwasserangepassten Waldbewirtschaftung (Maßnahme L8).

Die Beratung der Waldbesitzer orientiert sich an den im Landeswaldgesetz verankerten Grundpflichten der Waldbesitzer für die ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung (§§ 12 ff LWaldG) und insbesondere an den Regelungen für den sogenannten Bodenschutzwald (§ 30 LWaldG). Im Rahmen der Beratung sollen die Waldbesitzer auf die Hochwassergefahrenkarten hingewiesen werden.

Bei der Anlage und Unterhaltung von Waldwegen ist für deren Entwässerung eine rasche, flächige Verteilung des Niederschlagswassers im Gelände anzustreben und eine Einleitung in Oberflächengewässer oder ein Abfließen in Siedlungsgebiete zu vermeiden. Soweit möglich sollte das Niederschlagswasser im Wald gehalten werden.

Informationen für Forstbetriebe und Waldbesitzer zur Vermeidung von Schäden im Hochwasserfall stehen unter „Zum Herunterladen“ zur Verfügung.

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Kompaktinformation Hochwasserschäden vermeiden - Maßnahmen in der Forstwirtschaft [6/16; 5,1 MB]
R19: Information und Beratung der Landwirte

R19: Information und Beratung der Landwirte

Die Information und Beratung der Landwirte im Sinne des Hochwasserrisikomanagements soll vor allem folgende Aspekte umfassen:

  • die Verbesserung des Wasserrückhalts in der Fläche durch die Art der Bewirtschaftung,
  • die Verminderung von Ertragsausfällen durch die angepasste Nutzung insbesondere hochwassergefährdeter Flächen und
  • die Vorbereitung der Nachsorge, insbesondere der Umgang mit von Hochwasser betroffenen Flächen zur Produktion von Nahrungsmitteln bzw. anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt sie dabei durch die Erarbeitung eines Leitfadens zur hochwasserangepassten Die Durchführung wird durch die Erstellung eines Leitfadens zur hochwasserangepassten Landwirtschaft (Maßnahme L9) auf Landesebene unterstützt. Neben der fachlichen Abgrenzung der erosionsgefährdeten Flächen soll im Rahmen der Beratung auf die Hochwassergefahrenkarten zurückgegriffen werden.

Die Maßnahmen zum Flächenrückhalt basieren auf der am 1.7.2010 in Kraft getretenen Erosionsschutzverordnung (ErosionsSchV), die Anforderungen zum Schutz des Bodens vor Erosion enthält, wie z.B. die Vermeidung von Bodenabträgen durch standortangepasste Nutzung.

Wichtige Hinweise zum Thema Nachsorge in der Landwirtschaft geben die Kompaktinformationen „Nach dem Hochwasser – Maßnahmen in der Landwirtschaft“.

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Kompaktinformation Nach dem Hochwasser – Maßnahmen in der Landwirtschaft (Maßnahmen Ackerbau-, Obst- und Gemüsebau) [7/15; 6 MB]
Kompaktinformation Nach dem Hochwasser – Maßnahmen in der Landwirtschaft (Maßnahmen auf Grünland und im Feldfutterbau [7/15; 5,9 MB]
Kompaktinformation Nach dem Hochwasser – Maßnahmen in der Landwirtschaft (Langfristige Beeinträchtigungen durch Schadstoffe – mögliche Rekultivierungsmaßnahmen) [7/15; 6,2 MB]