Krisenmanagement

Während des Hochwassers

Verkehrsschild im Hochwasser (© pixabay.com)
Quelle: pixabay.com

Das kommunale Krisenmanagement bei Hochwasser soll die akuten Gefahren im Hochwasserfall abwenden für Leben und die Gesundheit von Menschen und Tieren, für die Umwelt, erhebliche Sachwerte und die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung. Es basiert auf den Regeln des Landeskatastrophenschutz-, des Polizei- und des Feuerwehrgesetzes, muss sich aber keineswegs darauf beschränken. Ein umfassendes Krisenmanagement zielt auch darauf ab, dass die Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen sowie die Ver- und Entsorgung gesichert sind und dass keine bleibenden Schäden für Infrastruktur, Wirtschaft und relevante Kulturgüter entstehen.

Die Alarm- und Einsatzplanung ist das hierfür erprobte Instrument. Es funktioniert aber nur dann, wenn Abläufe gut kommuniziert und auch geübt sind. Mit dem internetbasierten Flut-Informations- und Warnsystem (FLIWAS) können die Kommunen ihre Alarm- und Einsatzplanung selbst erstellen.

Die Hochwasserpartnerschaften unterstützen die Krisenmanagementplanung in den Kommunen, indem sie den Erfahrungsaustausch fördern und Fachinformationen vermitteln. Außerdem ermöglichen sie die Koordination der Alarm- und Einsatzpläne der Kommunen untereinander und mit den übergeordneten Planungen der unteren Katastrophenschutzbehörden.

 

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