Was ist zu tun?

Ermittlung des Handlungsbedarfs

Hochwasserrisikobewertungskarte (© xx Design Partner)
Quelle: xx Design Partner

Durch das Hochwasserrisikomanagement entstehen keine neuen Verantwortlichkeiten. Die im landesweiten Maßnahmenkatalog aufgeführten Maßnahmen beruhen auf geltenden gesetzlichen Regelungen und auf der seit 2003 angewandten Strategie zur Minderung von Schäden durch Hochwasser in Baden-Württemberg.

Dort sind die Maßnahmen für die regionale und kommunale Ebene allgemein formuliert und werden bei der Erarbeitung der Maßnahmenplanung gemeinsam mit den jeweils verantwortlichen Akteuren konkretisiert. Die Grundlage jeder Maßnahmenplanung bildet dabei die Ermittlung des Handlungsbedarfs mit den beiden folgenden Fragestellungen:

  • Relevanz der Maßnahme:
    Anhand der Gegebenheiten vor Ort wird geprüft, ob die jeweilige Maßnahme des landesweiten Maßnahmenkataloges relevant ist. So sind beispielsweise Maßnahmen hinsichtlich der Verringerung des Risikos für IE-Anlagenstandorte nicht relevant, wenn diese nicht im Bereich des HQextrem liegen. Nicht relevante Maßnahmen des landesweiten Katalogs werden mit entsprechender Begründung von der weiteren Bearbeitung ausgenommen.
  • Stand der Durchführung der Maßnahme:
    Für die einzelnen Maßnahmen lässt sich auf Basis einer Zusammenstellung von bereits durchgeführten Maßnahmen einfach ermitteln, ob die Maßnahmen vollständig umgesetzt sind. Ist dies der Fall, so besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

Nachdem der Handlungsbedarf ermittelt ist, werden die Maßnahmen des landesweiten Kataloges aufgelistet, die zukünftig von den jeweils Zuständigen umgesetzt werden sollen.