Maßnahmen Detailseite

Abgrenzung der Gefährdungslage© xx Design Partner

R32: Erstellung eines kommunalen Starkregenrisikomanagements

Das kommunale Starkregenrisikomanagement (SRRM) zielt darauf ab, die negativen Auswirkungen von Überflutungen durch Starkregen und somit das Schadenspotential beziehungsweise das Gefährdungsrisiko zu verringern. Das Starkregenrisikomanagement ist dabei als kommunale Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen. Es trägt entscheidend dazu bei, für Notlagen vorzusorgen und diese zu bewältigen.

Das kommunale Starkregenrisikomanagement soll nach der Methodik des „Leitfadens kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ (L17) durchgeführt werden und möglichst bauliche Maßnahmen und Vorsorgemaßnahmen enthalten. Angestrebt wird ein landesweit einheitliches und qualitätsgesichertes Vorgehen, das auch die Basis für eine Förderung nach den aktuellen Förderrichtlinien Wasserwirtschaft ist (FrWw 2015).

Mit dem Leitfaden (L17) erhalten die Fachplaner und die Verantwortlichen in den Kommunen notwendige Hintergrundinformationen und Handlungsanleitungen, um das Starkregenrisiko zu bewerten und Schäden zu minimieren.