Nach dem Hochwasser

Nachsorge

Auch für die Zeit nach dem Hochwasser können Sie vorsorgen. Viele Aufgaben, die unmittelbar nach einem Hochwasser anfallen, sind bereits vorher absehbar und planbar: Wohin mit dem Abfall? Was passiert mit den feuchten Sandsäcken, die nicht mehr gebraucht werden? Was tun, wenn Öl ausläuft oder Strom ausfällt? Um all diese Fragen nicht unter Zeitdruck beantworten zu müssen, klären Sie Zuständigkeiten und Abläufe frühzeitig und nehmen diese in die Alarm- und Einsatzpläne auf.

Die Vorbereitung der Hochwassernachsorge muss auch Teil der persönlichen Vorsorge sein. Wichtige Telefonnummern – beispielsweise der Versicherung – sollten griffbereit sein. Hochwassergerecht gelagerte Pumpen, Schaufeln oder Müllsäcke erleichtern die Nachsorge erheblich. Besonders wichtig ist es, den Strom in überfluteten Kellern abzuschalten, um der Gefahr von Stromschlägen zu entgehen.

Spezielle Aufgaben in der Nachsorge können sich für Unternehmen und Kulturinstitutionen ergeben, abhängig von der konkreten Nutzung und den entstandenen Schäden. Nähere Informationen sind in dem Infoblatt „Nachsorge im Betrieb – Richtig Handeln nach dem Hochwasser“ zusammengestellt.

Auch für die Land- und Forstwirtschaft ist die Nachsorge ein wichtiges Thema, besonders wenn Flächen zur Nahrungsmittelproduktion betroffen sind: Was ist nach einem Hochwasser zu tun, um gesundheitliche Schäden der Verbraucher zu vermeiden und wirtschaftliche Verluste für die Landwirte zu begrenzen? Wichtige Hinweise zum Thema Nachsorge in der Landwirtschaft geben die Kompaktinformationen „Nach dem Hochwasser – Maßnahmen in der Landwirtschaft“.

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