Artikel 3 Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie

Zuständige Behörden und Flussgebietseinheiten

Eingang zum Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (© Staatsministerium Baden-Württemberg)
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Die Umsetzung der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) erfolgt nicht innerhalb administrativer Grenzen, sondern staats- und länderübergreifend innerhalb großer Flusseinzugsgebiete. Das Land Baden-Württemberg hat Anteil an den beiden Flussgebietseinheiten Rhein und Donau.

Für den Planungsprozess wurden diese großen Flussgebiete in kleinere Einzugsgebiete unterteilt, in Baden-Württemberg als Bearbeitungsgebiete bezeichnet. In Baden-Württemberg liegen die sechs Bearbeitungsgebiete Alpenrhein/Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Neckar, Main und Donau. Innerhalb dieser Flussgebietseinheiten und Bearbeitungsgebiete erfolgt auch die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Zuständig für die Umsetzung der EU-HWRM-RL (Competent Authorities/Units of Management) sind die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen in ihrer Funktion als Flussgebietsbehörde. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg übernimmt die Aufgabe der Koordination und die Berichterstattung gegenüber dem Bund.

Eine Vielzahl von Akteuren setzt die Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements aktiv, eigenverantwortich und auf Basis der jeweils geltenden Rechtsgrundlagen um. Das Spektrum der Akteure reicht von den Ministerien bis zu den Bürgerinnen und Bürgern.

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Hochwasserrisiko-Management in der EU

EU-Richtlinie

Die EU legt einen Rahmen für die Bewertung, Kartierung und Planung zur Verringerung der Hochwasserrisiken in Europa fest.

Zur EU (engl.)

Weitere Informationen

EU-Wasserrahmen-
richtlinie (WRRL)

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat ein ambitioniertes Ziel: den guten Zustand der europäischen Gewässer. Wie Baden-Württemberg die Richtlinie umsetzt, erfahren auf der Internetseite des Umweltministeriums.
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